Schlusswort Weltreise           

@planet_bossi
        Zurück              
  Buch am Irchel, 10. Dezember 2000

Vor knapp vier Monaten bin ich Zuhause von meiner Familie und Freunden empfangen worden. Die Eingliederung ins normale Alltagsleben war hart und harzig. Ich kam irgendwie anfangs mit all den Waren und Gütern nicht zurecht, überall kann man alles kaufen und die grimmigen Gesichter steckten mich schon bald wieder an. Doch unterdessen gehört diese normale Phase bereits der Vergangenheit an und der Job und der Turnverein bereiten viel Spass!

Um es vorweg zu nehmen. Meine Lieblingsländer waren die Mongolei, Indonesien, Neuseeland und Kuba und all die restlichen. Das einzige Land, was mir persönlich nicht gefiel war Costa Rica....

Die Reise meines Lebens war ein voller Erfolg. Es war die erste grosse Backpackerreise. Die Vorbereitungsphase war nicht allzu gross und irgendwie suchte ich die Länder rein nach meinem Instinkt aus. Einige kamen während der Reise hinzu, andere liess ich aus. Einfach spontan. Klima mässig traf ich es nicht allzu schlecht. Und die Idee von der Schweiz aus Singapore auf dem Landweg zu erreichen - genial!

Meinem Schutzengel muss ich hier an dieser Stelle ein grosses Dankeschön aussprechen. Ich überstand die 13 Monate ohne grosse Zwischenfälle. Ausser Seeigelstiche, Salmonellen, Ueberschwemmung, Haiangriff (dies wusste bis anhin noch niemand) mit Schrecksekunden und einem Schuss passierten keine grösseren Zwischenfälle. Bestohlen wurde ich auch nie richtig und grossen Katastrophen reiste ich immer voraus. An vielen Orten, die ich besuchte, geschahen kritische Situationen, die ich glücklicherweise knapp verpasste!

All dies was ich erlebte war eindrücklich und werden unvergesslich bleiben. Obwohl ich so viele verschiedene Kulturen kennenlernte, hatte ich nie das Gefühl etwas nicht verarbeitet zu haben. Schliesslich verfasste ich während dieser Zeit vier Tagebücher.

Doch was wär eine Reise ohne Backpackerfreundschaften? Nichts. Deshalb gilt es an Euch alle, die ich auf der Reise traf und an all meine Freunde, die mich besuchten - ein HERZLICHES DANKESCHOEN. Es war wunderschön mit Euch zu reisen. Ebenfalls ein MERCI an all die Daheimgebliebenen, die mir kräftig Emails schrieben! Und nicht zu vergessen, ein BRAVO und ein DANKE an meine Eltern, Dani, Elsbeth und Michelle, die mich unterstützten und zum Teil schlaflose Nächte verbrachten und auf die Taufe von Michelle warteten!!!

Und was vermisst man nach so langer Zeit ausserhalb der Schweiz? Wieder einmal Sesshaft zu sein, eine Rösti, Servelat, Metzgete, den Turnverein, die Familie, die Berge und das Skifahren!!

Hier noch einige Fakten:

17500 km im Zug von Zürich bis Hong Kong

4 Tagebücher

2750 geschossene Fotos

Liebe Leser, es gäbe noch sooo viel zu erzählen über "that's the hard life of  a backpacker..."

Danke für Euer Interesse und viel Spass beim Reisen

Stefan

stef-langehaare.jpg (33469 Byte)

Meine Haarpracht nach über acht Monaten... :-)

 

  (c) Bosshard Stefan, Holderplatz 3, CH-8400 Winterthur