Reisebericht Nummer 14 - Honduras          

@planet_bossi
                          
 

San Jose, 5. Juli 2000

Honduras (10. bis 22. Juni 2000)

Honduras Reiseroute

 

Copan Ruine

Mit einem lokalen Bus gings die Passstrasse hinauf, es war schon ziemlich spaet und wir bangten, ob wir den Grenzuebertritt nach Honduras noch rechtzeitig schaffen oder nicht. Glueck gehabt, zu Fuss gings von Immigration zu Immigration und das beste war, bei der Ausreise aus Guatemala mussten wir sogar noch eine Ausreisegebuehr bezahlen. Im groessten Regen gings, hinten auf einem Pickup, die Feldstrasse runter nach Copan. In Copan besuchten wir die Mayaruinen, diese waren nach den gigantischen von Tikal eher einwenig enttaeuschend - schade.

Strand

Dann packte uns die Bade- und Tauchlust und es ging auf direktem Wege auf die Karibische Insel Roatan. Wir liessen uns nieder an einem schoenen Strand. Das klare und warme Wasser luden ein zum Plantschen und Schwimmen und die Kokossnusspalmen waren das Puenktchen auf dem i. Das einzig stoerende waren die unbeliebten Sandfliegen, die schlimmer als die Moskitos sind.

Roatan

Roatan

Roatan

Unsere Tagesaktivitaet bestand aus Tauchen, Schwimmen und Faulenzen in der Haengematte. Das Tauchen war spitzenmaessig und die Korallen und Unterwasserlandschaft war bezaubernd. Und so kam ich in diesem Reef zu meinem ersten Schiffswrack, noch besser war der Hoehlentauchgang - einfach unbeschreiblich und richtig eindruecklich. Beim ultimative Nachttauchgang sahen wir soviele schoene Sachen wie schlafende Fische, Riesenkrebse (Giant crab), Shrimps, "Sternenmeer", Oktopusse, essende Hirnkorallen und haufenweise Lobbster. Wenn man da nicht Hunger kriegt und so gings nachtraeglich gleich zum Lobbster essen - mhhhhhh.

Haus

Braungebrannt und verstochen gings zurueck aufs Festland Richtung Hauptstadt. Die Fahrt fuehrte vorbei durch eine schoene Gegend. Doch der Hurrican Mitch, der im 1998 wuetete, hinterliess seine Narben und die meisten Bruecken wurden weggeschwemmt und viele Notsiedlungen sind anzutreffen. Die Armut und wie die Leute hier leben geben einem schon zu denken. Tegucigalpa gefiel uns gar nicht und somit verliessen wir am naechsten Tage Honduras.

 

  (c) Bosshard Stefan, Obertor 35, CH-8400 Winterthur